Das Ensemble

 

 

Das Ensemble le sourire gracieux wurde im Frühjahr 2017 von Miho Shirai, Anna Pontz und Cornelia Demmer gegründet.

An den Musikhochschulen in München und Frankfurt ausgebildet, erkunden sie mit großer Neugierde die Möglichkeiten der ungewöhnlichen Besetzung mit Traversflöte, Barocklaute und Salterio.

Durch die überraschende Klangfarbenkombination ihrer Instrumente erscheinen bekannte und unbekannte Werke des 17. und 18. Jahrhunderts in einem neuen Licht. Die Vielseitigkeit des Ensembles zeigt sich auch in unterschiedlichen Besetzungsvarianten, die ein breitgefächertes Repertoire erlauben.

Mit einem graziösen Lächeln, einem sourire gracieux, begegnen die Künstlerinnen dabei der Musik wie dem Publikum. Ausdrucksvolle und lebendige Interpretationen sind das Ergebnis ihrer ansteckenden und einfühlsamen Musizierfreude. 

 

Mitglieder




Cornelia Demmer

  

Laute 

Anna Pontz 

 

 Salterio  

Miho Shirai 

 

Traverso 



Cornelia Demmer 

 

Cornelia Demmer wurde in Wien, Österreich geboren und sammelte seit ihrer frühen Kindheit Erfahrungen auf unterschiedlichen Instrumenten und diversen Chören. Die Basis ihrer musikalischen Ausbildung bildet der ausgezeichnete Abschluss des Musikgymnasiums Wien. Neben dem Gitarrenunterricht war es vor allem ihre Lehrerin Johanna Carter (Viola da Gamba, Blockflöte), die ihr mit der Blockflöte die Welt der „Alten Musik“ eröffnete. Unter Anleitung von Hubert Hoffmann (Laute, Theorbe) wechselte sie dann zur Laute. Zusätzlich absolvierte sie bereits während ihrer Schulzeit den Vorstudienlehrgang Blockflöte bei Rahel Stoellger an Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.

Seit 2014 studiert Cornelia Demmer Historische Aufführungspraxis, Hauptfach Laute bei Evangelina Mascardi an der Hochschule für Musik und Theater München, Deutschland. Auf zahlreichen Meisterkursen (u.a. bei Hopkinson Smith und Eduardo Egüez) vertieft sie ihre Kenntnis des Repertoires der Laute.

Mit der Arbeit „Karl Kohauts Kompositionen für die Laute im Kontext seiner Zeit“ schloss sie 2016 ihr Masterstudium Musikwissenschaft ab, welches sie auch an die Universität Basel, Schweiz brachte.

Sie war Trägerin des Leistungsstipendiums der Universität Wien und Stipendiatin der Ingeborg-Stachel-Stiftung. Aktuell wird sie durch das Deutschland-Stipendium gefördert.

Zusätzlich engagiert sie sich seit 2013 als Vize-Obfrau der Österreichischen Lautengesellschaft und im Organisationsteam der Konzertreihe „Wiener Lauten-Nächte“ für eine verstärkte öffentliche Wahrnehmung der Lauten-Instrumente.

Cornelia Demmer als Solistin und Continuo-Spielerin einer regen Konzerttätigkeit nach, welche sie nach England, Italien, Belgien, Deutschland und Österreich brachte. Zuletzt spielte sie die erste Laute bei der Hochschulproduktion von Händels „Giulio Cesare in Egitto“ und nahm mit dem Orchester „Concerto de bassus“ Simone Mayrs „Le due duchesse“ für das Label Naxos auf. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie außerdem mit dem Kammerchor „Camerata Vocale München“.

 

 Photography by Sarah Glück

Anna Pontz

 

Die in Hutthurm im Landkreis Passau geborene Hackbrettistin begann schon früh  mit ihrer musikalischen Ausbildung. Früh kristallisierte sich das Hackbrett als Hauptinstrument heraus, später kamen noch Klavier und Fagott hinzu. Während der Schulzeit führten zahlreiche Teilnahmen an „Jugend Musiziert“ zu Preisen im Landeswettbewerb in verschiedenen Kategorien wie Hackbrett solo, Neue Musik und Alte Musik.

Nach dem Abitur studierte Anna Pontz Lehramt Musik an Gymnasien und Hackbrett an der Hochschule für Musik und Theater München. Zu ihren Lehrern zählten Birgit Stolzenburg-de Biasio, Markus Bellheim, Martin Steidler und Gabriele Seidel-Hell.

Für ihre Studienleistungen wurde sie von der Hochschule mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet.

Derzeit führt sie ihre musikalische Ausbildung im Rahmen des Masterstudiengangs Hackbrett – Instrumental- und Gesangspädagogik in München fort.

Neben ihrem Engagement für Neue Musik auf dem Hackbrett versucht Anna Pontz vor allem im Bereich der Historischen Aufführungspraxis neue Wege zu gehen und Unbekanntes zu entdecken. Ihr Ziel ist es, das Salterio – das Barockhackbrett – einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen und in verschiedenen Besetzungen zu präsentieren.

Miho Shirai 

 

 Miho Shirai wurde 1983 in Aichi (Japan) geboren.

Klavierunterricht bekam sie bereits mit 6 Jahren, seit ihrem 12. Lebensjahr spielt sie Flöte.   

2002 nahm sie ihr Studium (Querflöte bei Prof. Naoki Takagi und Kammermusik) an der Nagoya Musikhochschule in Aichi auf, welches sie 2006 als Jahrgangsbeste abschloss.

Von 2007-2010 studierte sie Künstlerische Instrumentalausbildung bei Prof. Michael Faust an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Wie auch den anschließenden Aufbaustudiengang Kammermusik, meisterte sie dieses Studium mit Bravour und Auszeichnung.

Im Jahr 2010 wurde sie von Live Musik Yehudi Menuhin als Stipendiatin aufgenommen. Schon während des Studiums ging sie 2011 als Solistin mit dem barocken Kammerorchester Acroama Animata auf Konzerttournee in Deutschland und Japan. Im Jahr 2012 war Miho Shirai Stipendiatin beim DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst).

Zur musikalischen Weiterbildung beginnt sie 2015 das Masterstudium Instrumentalausbildung, Hauptfach Traversflöte bei Karl Kaiser an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Bereits seit ihrer frühen Jugend tretet Miho Shirai mit namhaften Orchestern in Japan und Deutschland auf.  Im 2016 nahm sie bei der Erst- Einspielung der Oper " I Cherusci" von Simon Mayr für das Lebel Naxos auf. Aktuell arbeitet sie mit dem Barockensemble "le sourire gracieux"  zusammen und gibt auch als Soloflötistin regelmäßig Konzerte in ganz Europa.

Miho Shirai ist zudem eine erfahrene Musikpädagogin. Seit 2003 unterrichtet sie an mehreren Musikschulen, gibt Babykonzerte, Kurse für musikalische Früherziehung und erteilt in Japan und Deutschland privaten Musikunterricht für Kinder und Erwachsene.